Seit ein paar Wochen kommen in die Klasse 1b der MPS Herzhausen regelmäßig Lesemuttis. Sie üben mit den Kindern eine Stunde lang in kleinen Gruppen (4 bis 6 Kindern) intensiv, was in den Tagen zuvor erlesen wurde. Danach sind die Kinder immer richtig geschafft, denn alle müssen häufig lesen und können sich nicht hinter anderen verstecken. Eine Schulstunde erscheint hierbei unheimlich lang.
Aber die Kinder machen hierdurch gute Fortschritte. Schüler, die zu Beginn große Schwierigkeiten hatten einem Text zu folgen, lesen jetzt schon fast wie die meisten anderen Kinder in der Klasse. Und auch die Zeit, in der sich die Kinder auf einen Text konzentrieren können, ist inzwischen wesentlich länger geworden. Die Kinder freuen sich sehr, wenn ihre Eltern in die Schule kommen und natürlich würde jedes Kind am liebsten immer nur mit der eigenen Mutti lesen. Allerdings ist dies nicht immer möglich, da die Kinder von der Klassenlehrerin gezielt in gleichstarke Leistungsgruppen aufgeteilt werden.
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Doch auch den Lesemuttis macht die Mithilfe Spaß. Gerne verabreden sie sich zu Fahrgemeinschaften und kommen für eine Stunde in der Woche zur Schule. Sie bekommen hierdurch einen Einblick in den Schulalltag und erleben mit, wie unterschiedlich Kinder lernen und wie man ihnen dabei helfen kann.
Die Klassenlehrerin ist den Eltern für ihre Mitarbeit dankbar, weil durch sie ein wesentlich intensiveres Üben auf unterschiedlichen Niveaus ermöglicht wird.
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