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Pädagogischer Tag mit dem Thema „Implementierung von Bildungsstandards“ |
An der Mittelpunktschule Herzhausen qualmten die Köpfe, wurde referiert und diskutiert, geschrieben, beschriftet und in Gruppen gearbeitet. Eigentlich nichts ungewöhnliches für eine Schule, allerdings lief das alles ohne Schüler ab. Am 16. und 17. 11. führte die MPS Herzhausen eine pädagogische Lehrer-Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Implementierung von Bildungsstandards“ durch. Bildungsstandards stellen allgemeine formulierte Standards dar, die von jedem Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt seiner Schullaufbahn beherrscht werden sollen. Im Gegensatz zu den Lehrplänen beschreiben diese Standards keine Inhalte sondern bestimmte Kompetenzen. Die Bildungsstandards wurden von der Kultusministerkonferenz als Antwort auf die PISA-Studie beschlossen. Da die Umsetzung der Bildungsstandards zu einer der aktuellen Aufgaben der Schulen gehört, hat die MPS Herzhausen dieses als Thema eines pädagogischen Tages gewählt. Zu dieser Veranstaltung waren benachbarte Schulen eingeladen. Kollegen der Mittelpunktschulen Goddelsheim und Sachsenhausen sowie eine Kollegin der Westwallschule Korbach waren der Einladung gefolgt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde den Fachbereichen bzw. Fachbereichsvertretern die Möglichkeit gegeben, in Workshops unter fachkundiger Anleitung die Anforderungen der Bildungsstandards auf den jeweiligen schulinternen Arbeitsplan zu übertragen. Die Workshops für die Sekundarstufe fanden in allen Hauptfächern, für die Grundschule im Fach Deutsch statt.
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Die fachliche Leitung erfolgte durch Experten des Instituts für Qualitätsentwicklung aus Wiesbaden sowie des Staatlichen Schulamtes Waldeck-Frankenberg.Frau Ball vom Studienseminar Wiesbaden für Deutsch, Frau Drüke-Noe vom staatlichen Schulamt für Mathematik, Herr Müller aus Wiesbaden für Englisch und Frau Kettschau für Deutsch in der Grundschule waren die Fachleute, die den über 40 beteiligten Lehrkräften in Workshops die seit diesem Schuljahr für alle Schulen verbindlichen Bildungsstandards näher brachten. In einigen Workshops fühlten sich die Lehrkräfte in die Rolle von Schülern versetzt, da sie in Gruppenarbeit grundlegende Aspekte der Standards erarbeiten und zum Teil auch präsentieren mussten. |
Ute Schultze-Hack erläutert ihren Kollegen Karlheinz Kraft, Christian Wolf und Kai Wagner die Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppe |
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Die Referenten halfen den Lehrgangsteilnehmern dabei, wie die neuen Standards mit den eingesetzten Fachbücher Arbeitsplänen kombiniert werden können. Vor allem durch den Austausch der Schulen untereinander entstanden interessante Arbeitsergebnisse, die dazu beitragen sollen, die schulinternen Pläne Stoffpläne zu überarbeiten. Durch die Beteiligung der verschiedenen Schulen entstand eine interessante und einmalige Zusammenarbeit, die auf diese Art sicherlich einmalig war. In den abschließenden Bewertungen der einzelnen Fachgruppen wurde vor allem die Art der Organisation gelobt sowie der starke Praxisbezug und die Darreichung des zahlreichen Arbeitsmaterials. |
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Christian Wolf, Kai Wagner und Hiltrud Rösner bei der Gruppenarbeit |
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