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Eine Nachricht für die MPS Herzhausen?
 
 
 
 
 
 
 
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Kinder individuell betreuen

Förderverein der Mittelpunktschule Herzhausen sorgt für Zusatzjobs
"Die müssen oft erst mal richtig Dampf ablassen", sagt Christa Haarmann. "Dann spiel ich was mit ihnen oder gehe raus." Dampf ablassen - wer mehrere Stunden Unterricht hinter sich hat, braucht das manchmal. Christa Haarmann weiß das. Sie betreut Schüler der Mittelpunktschule Herzhausen in ihren unterrichtsfreien Stunden oder nach der Schule. Ein Job, der auf Betreiben des Fördervereins entstanden ist.
Seit Jahren schon setzt sich der Förderverein der MPS für die Belange der Schule ein. 40 000 Euro hat er seit seiner Gründung 1993 investiert, wie Vorsitzender Horst Rikus sagt: In Sport- und Spielgeräte, Einrichtung, Instrumente, Bücher, Trikots und vieles mehr. Die Neugestaltung des Schulhofs gehört dabei zu den wichtigsten Fördermaßnahmen.
In diesem Schuljahr hat sich der Verein zusätzlich für die Schaffung von zwei neuen Arbeitsgelegenheiten eingesetzt. So genannte Ein-Euro-Jobs, von der Agentur für Arbeit finanziert, die Hartz IV-Empfängern die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erleichtern sollen. In der Mittelpunktschule sind so zwei Zusatzjobs entstanden: Für Dirk Gilhaus, der die PC-Räume ausbaut und betreut sowie beim EDV-Unterricht unterstützt. Und für Christa Haarmann, die die Betreuung der fünften und sechsten Klassen übernimmt.
Ist für die Kinder da: Christa Haarmann macht mit den Schülern der MPS Herzhausen (hier sind es Frederik Kloos (links) und Konstantin Dorowskich) Hausaufgaben, spielt und bastelt mit ihnen. Horst Rikus vom Förderverein der Schule hat für die Schaffung der Ein-Euro-Job-Stelle als Betreuung gesorgt.

Als "kleines Trostpflaster" für die Ablehnung des Antrags auf Ganztagsschule bezeichnet Schulleiter Richard Donges den Einsatz der 56-Jährigen. 25 Kinder nehmen das Angebot wahr, das ist ein Drittel der Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs. Individuelle Betreuung ist das Schlagwort für Christa Haarmann. Die psychologische Beraterin mit sozialpädagogischer Erfahrung, die in einem Extraraum von 8 bis 14 Uhr für die Kinder da ist, geht möglichst einzeln auf sie ein. Sie hilft bei den Hausaufgaben, spielt und bastelt, übt Theaterstücke, geht mit ihren Schützlingen spazieren oder kocht mit ihnen. EDV-Betreuer Dirk Gilhaus hat sich zu einer unerlässlichen Stütze für den Computerbereich entwickelt. Er unterstützt mit seinem Fachwissen die Lehrer, die im EDV-Bereich tätig sind. (Der Beitrag ist einem Artikel der HNA vom 25.April entnommen)